Chirurgisch-Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Zentrum für Osteopathie & Sportmedizin

Karsten Ohnhold & Dr. med. Felix Hessel

Stoßwellentherapie

Extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT)

Bei der extrakorporalen Stoßwellentherapie werden kaum hörbare Schallwellen erzeugt, die stark gebündelt auf den Behandlungspunkt gerichtet werden.

Sehr gute Behandlungserfolge bestehen z. B. bei Sehnen und Muskelerkrankungen ohne Operation, Spritzen oder Tabletten.
Das Verfahren ist in Deutschland entwickelt worden, anfänglich zur Zertrümmerung von Nierensteinen. Seit Anfang der Neunzigerjahre wird die Methode in der Orthopädie und Unfallchirurgie bei den  unten beschriebenen Erkrankung eingesetzt.
Die ESWT ist besonders dann angebracht, wenn die üblichen und bisher bewährten Behandlungen zu keinen ausreichenden Erfolgen geführt haben.
Nach ausgiebiger Untersuchung  treffen wir eine Entscheidung, ob die ESWT im Einzelfall indiziert ist und führen diese selbst durch.

Heute unterscheiden wir zwei Formen der Stosswellentherapie, die spezifisch für einzelne Erkrankungen angewendet werden: radiale und fokussierte Stoßwelle.

Wir verwenden das neueste High-Tech-Gerät der Firma STORZ, den DUOLITH SD1 sowie ein EMS Swiss Dolor class Gerät.

Anwendungsgebiete

Chronische Sehnenansatz- und Bindegewebserkrankungen werden rein unter dem Aspekt der Schmerztherapie mit extrakorporalen Stoßwellen behandelt.
Dabei geht es nicht um "Zertrümmerungen" wie bei Nierensteinen, sondern um stoffwechselaktivierende Tiefenwirkungen bei

- Fasciitis plantaris (mit oder ohne Fersensporn)
- Achillodynie (schmerzende Achillessehnenentzündungen)
- Tennis-/Golferellenbogen (Epicondylitis radialis/ulnaris)
- Patellaspitzensyndrom (jumper's knee)
- Dupuytrenscher Kontraktur (Handflächensehnenverhärtung).

Bei schmerzenden Sehnenverkalkungen verfolgt die ESWT das Ziel der Pulverisierung von Verkalkungszonen mit Schmerzfreiheit und Funktionsverbesserung bei


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Tendinosis calcarea (Kalkschulter)
Bursitis trochanterica (Hüftschleimbeutelverkalkung)

Knochenheilungsstörungen, vor allem profitieren hingegen eher von regenerativen    Stoffwechselaktivierungen als von rein mechanischen Einwirkungen der Stoßwellen im Gewebe

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verzögerte Knochenbruchheilungen und
knöcherne Fehlheilungen (Pseudarthrosen)


Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass die Stoßwellentherapie nicht bei allen Indikationen schulmedizinisch etabliert ist. Schulmedizinische Alternativen sind je nach Indikation z. B. Spritzenbehandlung, Physiotherapie und operative Verfahren.