Chirurgisch-Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Zentrum für Osteopathie & Sportmedizin

Karsten Ohnhold & Dr. med. Felix Hessel

Schdelakupunktur

Neue Schädelakupunktur nach Yamamoto (YNSA-Yamamotos New Scalp Acupuncture)

Diese neuere Methode der Akupunktur wurde seit den 60er Jahren von dem japanischen Arzt Dr. med. Toshikatsu Yamamoto (Ph. D.) entwickelt. Sie bezieht sich auf ein Mikrosystem am Schädel, welches unter Zuhilfenahme von Somatotopen, Reflexzonen und dem Meridiansystemen der TCM (Traditionellen Chinesischen Medizin) zur Diagnostik und als Therapie genutzt werden kann.

Akute und chronische Schmerzen am Bewegungsapparat, prinzipiell reversible Bewegungseinschränkungen, periphere und zentrale Nervenstörungen sowie Beschwerden des Schädels wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus oder sonstige craniomandibuläre Dysfunktionen (CMD) sind unsere primären Behandlungslokalisationen.

Das Ziel dieser Behandlung ist neben der Ursachenforschung, die Schmerzlinderung/-freiheit und eine Verbesserung der Beweglichkeit. Dieses wird u. a. durch Anregung von Regulationsmechanismen und durch Beeinflussung der neuronalen Plastizität erzielt.

Verwendet werden handelsübliche Akupunkturnadeln, die nach Aufsuchen der entsprechenden Punkte in die Haut gesetzt werden und dort etwa 20 Minuten lang verweilen. Häufig sind mehrere Behandlungen notwendig. Die Abstände variieren, je nach Diagnose, zwischen täglichen und wöchentlichen Anwendungen.

Es kann in einigen Fällen zu minimalen oberflächlichen Blutungen oder kleinen Blutergüssen führen. Bitte sprechen Sie uns vor der Behandlung an, wenn bei Ihnen Gerinnungsstörungen oder medikamentöse Therapien mit Blutverdünnern vorliegen. Auch einige andere chronische Erkrankungen, Schwangerschaften und Infektionskrankheiten stellen eventuell eine Kontraindikation dar und sollten zuvor mit dem Behandler abgesprochen werden.

Falls medizinisch notwendig, wird die Behandlung mit anderen Therapien kombiniert, wie z. B. Mobilisationen, Kinesiologie, Faszientherapien, Osteopathien und/oder Kinesiotaping.

Ergänzt werden kann die Behandlung, je nach Befund, durch schulmedizinische Medikamente und/oder alternative Präparate. Eine bildgebende Diagnostik wie Röntgen oder MRT kann in einigen Fällen zur Diagnosefindung beitragen und Überweisungen zu anderen Fachgruppen können darüber hinaus notwendig sein.