Chirurgisch-Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Zentrum für Osteopathie & Sportmedizin

Karsten Ohnhold & Dr. med. Felix Hessel

Rntgendiagnostik

Röntgendiagnostik

Die Röntgendiagnostik ist in der Orthopädie/Unfallchirurgie, neben der Sonographie, die Bildgebung der ersten Wahl.

In unserer Praxis steht für die Röntgendiagnostik ein Voll-Digitales Scansystem zur Verfügung. Mit dieser hochmodernen Technologie können konventionelle Röntgenaufnahmen mit herkömmlicher Filmbelichtung und erhöhter Gewebebelastung vermieden werden. Das Röntgenbild kann anschließend schnell auf einem Monitor sichtbar gemacht, digital nachbearbeitet und beliebig reproduziert werden.

Unsere Gemeinschaftspraxis setzt auf moderne Röntgenverfahren. Über eine digitale Röntgenanlage können alle Bilder direkt an einem speziellen hochauflösenden Befundungsmonitor beurteilt werden. Da alle Bilder in digitaler Form vorliegen, können die Bilder auch auf CD gebrannt und mitgenommen werden, damit Sie die Bilder in Ihrem eigenen Röntgenarchiv archivieren können.

Wie entsteht ein Röntgenbild?

Die Röntgenuntersuchung geht auf die von Wilhelm Conrad Röntgen am 8. November 1895 entdeckten unsichtbaren Strahlen zurück.

Beim Röntgen werden gezielt Röntgenstrahlen durch den Bereich von Interesse geschickt. Hierbei macht man sich zu Nutze, dass Röntgenstrahlen zum Teil von Gewebe absorbiert werden. Das Absorptionsverhalten (Durchstrahlungsfähigkeit) ist bei jedem Gewebe unterschiedlich. Während Knochengewebe eine hohe Absorption hat, wird Fettgewebe nahezu vollständig durchstrahlt.
Auf dem Röntgenbild werden die Röntgenstrahlen aufgefangen, die den Zielbereich durchstrahlt haben und schwärzen den Röntgenfilm. Es wird also eigentlich ein "Negativ" des Bildes gemacht.
Stellen mit hoher Absorption wie Knochen fangen alle Röntgenstrahlen ab und lassen den Knochen auf dem Röntgenbild weiß erscheinen, während Weichgewebe kaum Strahlen auffängt und somit den Film schwarz färbt.

Einsatz in der Unfallchirurgie, Orthopädie, Chirurgie

In der Orthopädie und Unfall- Chirurgie nutzt man die Röntgendiagnostik in erster Linie  zur Beurteilung von frischen Unfällen, Knochenbrüchen (Frakturen),  degenerativen Verschleißerscheinungen, Skelettfehlbildungen und Haltungsfehlern.

Auch bei konkurrierenden Methoden wie Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) bleibt die Röntgendiagnostik Mittel der ersten Wahl in der Routinediagnostik. Viele Informationen lassen sich auf einem "klassischen Röntgenbild" besser beurteilen und ableiten als auf kleinen Schichtaufnahmen, wie sie bei einer CT oder einem MRT angefertigt werden.

Herkömmliche Röntgenuntersuchung

Strahlenbelastung (mSv)

Knochendichte-Messung (DXA)

0,01

Brustkorb

0,03

Gliedmaßen (Arme und Beine)

0,05

Kopf

0,1

Hüfte

0,3

Becken

0,6

Wirbelsäule

1

Bauchraum

1

CT - Computertomografie

Strahlenbelastung (mSv)

Kopf, Schädel

3

Wirbelsäule

7

Brustkorb

10

Bauchraum

20

Die jährliche natürliche Strahlenbelastung beträgt ca. 4,5 mSv. Unter sorgsamer Anwendung von Röntgenuntersuchungen unter Berücksichtigung des Strahlenschutzes, tragen Röntgenbilder kaum zur natürlich bestehenden Strahlenbelastung bei.

Röntgenpass
Alle Patienten können Informationen über die Strahlenbelastung der bestrahlten Körperregion bekommen oder sich in einen Röntgenpass eintragen lassen.

Kosten
Die Kosten der Röntgenuntersuchung werden von der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung übernommen.