Chirurgisch-Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Zentrum für Osteopathie & Sportmedizin

Karsten Ohnhold & Dr. med. Felix Hessel

Faszien-Distorsions-Modell

Faszienbehandlung

Das Fasziendistorsionsmodell (FDM) ist eine neue medizinische Sichtweise, welche die Ursache für körperliche Beschwerden und Funktionseinschränkungen auf Bewegungseinschränkungen menschlicher Faszien zurückführt. Werden diese Fasziendistorsionen manualtherapeutisch korrigiert, können Schmerzen und Bewegungseinschränkungen effektiv behandelt werden.

Faszienbehandlung – Das Fasziendistorsionsmodell von Stephen Typaldos

Mit der Faszienbehandlung können folgende Beschwerden therapiert werden:

- Schmerzen und Bewegungseinschränkungen aller Gelenke
- Rückenschmerzen
- Schulter- und Nackenbeschwerden
- akute Verletzungen (Knöchelverstauchung, Knieverletzung, Zerrungen, Prellungen, Bänderrisse,
  Muskelverletzungen, etc.)
- Sportverletzungen (Patellaspitzensyndrom, Tennis-/Golferellenbogen etc.)
- neurologische Phänomene (Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel etc.)
- Muskelschmerzen

Das Fasziendistorsionsmodell ist eine Entdeckung des US-amerikanischen Notfallmediziners und Osteopathen Dr. Stephen Typaldos (1991).
 In seiner ärztlichen Tätigkeit hatte er erkannt, dass seine Patienten bei der Beschreibung ihrer Beschwerden immer wieder die gleichen Worte und Gesten verwendet haben und das unabhängig von der eigentlichen Diagnose.

Zuerst nannte er sein Modell Orthopathie - als Brückenschlag zwischen der Orthopädie und der Osteopathie.
Später entschied er sich für die Bezeichnung Fasziendistorsionsmodell, welches als FDM abgekürzt wird (lateinisch: Fascia „Bündel" und Distorsio „Verdrehung/Verrenkung").

Faszien sind bindegewebige Strukturen, die aus Sicht des FDM der Schlüssel in der Diagnostik und Behandlung von körperlichen Beschwerden sind.

Durch diesen neuen medizinischen Ansatz werden körperliche Beschwerden als anatomische Verformungen der Faszien verstanden und können mit manuellen Techniken korrigiert werden. Im Mittelpunkt dieser Behandlung ist die Schmerzeigenwahrnehmung  und Körpersprache der Patienten, welche dann mit gezielten manuellen Techniken behandelt werden, die in der Regel zu einer unmittelbaren Verbesserung der Symptome führen.

Im Rahmen der Osteopathie wird das Fasziendistorsionsmodell schwerpunktmäßig bei Schmerzen im Bewegungsapparat angewandt um eine normale Beweglichkeit und Belastungsfähigkeit wieder herzustellen.
Verschiedene Sport- und Unfallverletzungen verursachen lange Krankheit- und Ausfallzeiten.

Mit Hilfe der Faszienbehandlung können Rehabilitations- und Ausfallzeitenzeiten verkürzt.

Im (Spitzen-) Sport hat sich die Therapie mittels FDM, da gerade im Profibereich kurze Behandlungszeiten wichtig sind, durchgesetzt.

Qualifikation
Zertifizierte Ausbildung bei der Arbeitsgemeinschaft interdisziplinäre Medizin (AIM)

Kosten
Die Faszienbehandlung ist nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten und wird daher nicht von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt. Die Abrechnung erfolgt privatärztlich nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Private Krankenkassen können die Kosten im Einzelfall übernehmen.

Wir informieren Sie gerne in einem persönlichen Gespräch.

Aus rechtlichen Gründen weisen wir ausdrücklich darauf hin, dass die Faszienbehandlung keine chirurgische/orthopädische Regelbehandlung ist. Es existieren schulmedizinische Behandlungsalternativen.