Chirurgisch-Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Zentrum für Osteopathie & Sportmedizin

Karsten Ohnhold & Dr. med. Felix Hessel

CMD

Behandlung der craniomandibulären Dysfunktion/CMD

CMD beschreibt die Funktionsstörungen zwischen den Knochen der Kopf- und Kiefergelenke. Dies zeigt sich z. B. in einseitigen Kiefergelenksschmerzen oder chronische Nackenverspannungen, aber auch als ausgedehntes Beschwerdebild mit z. B. Kopfschmerzen, Schwindel und Gesichtsschmerzen.

Das Kiefergelenk nimmt aufgrund seines komplexen anatomischen Aufbaus einen besonderen Stellenwert ein.
Die wesentlichen Funktionen des Kiefergelenkes umfassen die statische und koordinative Ausrichtung des Körpers, die Nahrungsaufnahme und das Sprechen.
Eingeschränkte Funktion und Schmerzen können zur Einschränkung bis hin zum Verlust dieser Funktionen führen.

Ursachen sind vielfältig: Kieferfehlstellungen, unsanierte Zahnherde, Diskusverlagerungen, Arthrose des Kiefergelenks, muskuläre Fehlbelastungen, Entzündungen (wie z. B. Gicht oder Rheuma) aber auch Dysfunktionen der Halswirbelsäule, des Schädels und des Beckens können Auslöser sein.

Die Folgen sind oft weitreichend: Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Zungenbrennen, Tinnitus, Schluckstörungen, chronische Schulter-Nackenverspannungen.

Das Ziel dieser Behandlung ist neben der Ursachenforschung, die Schmerzlinderung/-freiheit und eine Verbesserung der Beweglichkeit.

Dazu werden osteopathische, kinesiologische und manualtherapeutische Techniken angewandt, teilweise auch (apparative) Hilfsmittel. Ergänzt wird die Behandlung, je nach Befund, durch schulmedizinische Medikamente und/oder alternative Präparate und falls notwendig durch andere Therapien wie Schädelakupunktur nach Yamamoto, osteopathische Fascientherapie (FDM) oder Kinesio-Taping.

Eine bildgebende Diagnostik wie Röntgen oder MRT kann in einigen Fällen zur Diagnosefindung beitragen und Überweisungen zu anderen Fachgruppen können darüber hinaus notwendig sein.

Abschließend erfolgt die Information von Verhaltensmaßnahmen und Übungen, die das Behandlungsergebnis komplettieren.