Chirurgisch-Orthopädische Gemeinschaftspraxis
Zentrum für Osteopathie & Sportmedizin

Karsten Ohnhold & Dr. med. Felix Hessel

ACP-Behandlung

Eigenbluttherapie (ACP = Autologes Conditioniertes Plasma)

Funktionsweise:

Heilungsprozesse an entzündeten Gelenken oder anderen Geweben durchlaufen im menschlichen Körper eine komplexe Serie von körpereigenen Vorgängen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die im Blut enthaltenen Blutplättchen, die „Thrombozyten“.

Am Ort der Verletzung bzw. Erkrankung setzen sie sogenannte „Wachtumsfaktoren“ frei, welche die Regeneration bzw. Rekonstruktion der geschädigten Gewebe fördern und schmerzhafte Entzündungsreaktionen hemmen.

Das Wissen um diese Abläufe bildet die Grundlage für die Entwicklung der Behandlung mit Autologem Conditioniertem Plasma (ACP). Diese Methode stimuliert die Selbstheilungskräfte verletzter bzw. überlasteter Gewebe durch die Anregung körpereigener Regeneration. Beim Patienten entnommenes körpereigenes Blut wird so aufbereitet, dass die für die Heilung notwendigen Wachstumsfaktoren und Blutplättchen in hoher Konzentration gezielt ins erkrankte Gewebe verabreicht werden können.

Anwendungsgebiete

• leichter bis mittelschwerer Arthrosen, Knorpelschaden
• Überlastungsschäden und Verletzungen an Sehnen- und Sehnenansatzentzündungen
• Überlastungsschäden und Verletzungen von Muskeln
• Wundheilungsstörung

Durchführung

Es erfolgt zunächst eine Blutentnahme aus der Armvene. Es schließt sich die Aufbereitung des entnommenen Blutes an. In dem Trennverfahren werden die für die Ausheilung wertvollen körpereigenen Wirkstoffe angereichert und konzentriert – es wird ein „Autologes Conditioniertes Plasma“ hergestellt. Nachfolgend injizieren wir, unter sterilen Bedingungen, das gewonnene ACP in die betroffene Körperregion.

Zur Veranschaulichung gelangen Sie hier zu einem Kurzfilm.